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Dies ist die parteilose - aber nicht unparteiische - Berichterstattung über die unendliche Geschichte des Lückenschlusses der Bundesstraße B3 in Karben |
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![]() Straßen werden nicht nur für eine Generation gebaut -hier in Okarben sind noch Trassen aus der Römerzeit. Wir Anwohner wünschen uns die neue Trasse deshalb so, dass auch unsere Enkel noch in 100 Jahren mit ihr zufrieden leben können! Eine Ortsumgehung soll den Ort umgehen und sich nicht mitten hindurch schlängeln! Denn beim Ausweichen im Straßenverkehr gilt im Notfall: "Mensch vor Tier!",
Wie Naturschutz beim Straßenbau berücksichtigt werden kann, sieht man am B3-Neubau in Friedberg: Feldhamster sind umgezogen, das Straßbachtal bekam eine Brücke. Warum nicht auch in Karben? Wie sich die Trassenvarianten in Karben durch den Ort schlängeln, sieht man auf folgendem Bild.
In Geschichte ist dargestellt, was viele vergessen haben, z.B. dass die 1970 noch 4-spurig geplante B3a viel näher an Petterweil geplant war, als die heute oben dargestellte westlichste Variante (blaue Trasse). In Presse vor 2005 ist z.B. zu lesen, dass 1971 der Karbener Bürgermeister Klein forderte, die B3a als Brücke über den Heitzhöfer Bach zu führen. In Straßenplanung findet man Grundsätzliches zu den Planungsschritten einer Umgehungsstraße. In Stand 2005 liest man, wie die Anwohner erfahren hatten, dass keine ortsferne Umfahrung geplant wurde, wie im Bürgerentscheid von 1997 gewünscht, sondern die extrem nahen Vorzugsvarianten V1 (rote Trasse) oder V2 (grüne Trasse) geprüft wurden. Ferner ist zu lesen, dass dem Straßenamt neue Varianten mitgeteilt wurden, und wie das Amt aber versuchte, die weitere Trassendiskussion im Keim zu ersticken. In Presse 2005 ist z.B. zu lesen, wie die Bürgerinitiative BI B3 am Straßberg sich gründete und Unterschriften sammelte. In Bürgerinitiative sind chronologisch die Aktivitäten und Schreiben der Bürgerinitiative dargestellt und deren Forderungen aufgrund ihres Auftrags. In Stand 2006 ist die B3-Diskussion vor der Kommunalwahl dargestellt und die Schlammschlacht um die Brücke über die Straße nach Petterweil und den Heitzhöfer Bach. Nina Hauer (MdB) trat für die Tunnellösung ein und Dr. Alois Rhiel (damals Hessischer Wirtschafts- und Verkehrsminister) beauftragte das Straßenamt alle Varianten zu prüfen, um Rechtssicherheit zu erlangen. Die 6 Varianten mit Untervarianten wurden im November im Bürgerzentrum vorgestellt. In Presse 2006-1 sind die Zeitungsartikel bis zur Kommunalwahl vom 26. März zu lesen, In Presse 2006-2 sind die darauf folgenden Artikel zu lesen, z.B. dass mit der Planung für den Ausbau der S-Bahn mit 4 Gleisen begonnen wird, und dass keine der vorgestellten Trassen-Varianten konfliktfreien Raum benutzt: mal sind es die Hamster, dann die Freizeitler und ganz zuletzt die Anwohner. In Stand 2007 sind alle Trassen-Varianten mit den Plänen des Straßenamtes dargestellt, sowie die mächtiger werdenden Argumente der BI für die Unterflur-Trasse (früher Trog-, dann Tunnel-Lösung genannt). In Presse 2007 ist z.B. zu lesen, wie die Unterflur-Trasse politischen Rückenwind der Kommune erhält, sie aber nicht von allen Anwohnern gewünscht wird. In Stand 2008 sieht man die Politiker vor Ort am Rodheimer Weg, wie sie sich parteiübergreifend und einvernehmlich gegen die enge Westumfahrung am Straßberg aussprechen. In Presse 2008 liest man z.B., dass sich in den kommunalpolitischen Lagern breite Zustimmung für die Einhausung heraus kristallisiert, dass hierzu eine gemeinsame Resolution der Stadt Karben und des Wetteraukreises an den Bund vorbereitet werden sollte (die aber nicht zustande kam), dass Dr. Alois Rhiel aus Kostengründen den Trog torpedierte, und sich die direkten Anwohner gegen den Trog formierten. In Stand 2009 sieht man, wie ein Planungsziel rechtssicher und genehmigungsfähig durchgezogen wird, die Vertreter der Bürger des Straßberg jetzt aber gemeinsam die enge Westumfahrung des Straßbergs ablehnen und weiter kämpfen. In Presse 2009 ist nachzulesen, wie der Widerstand der Menschen in Karben weiter geht, nachdem klar ist, dass die Vorzugslösung des Bundes die Billiglösung, die rote Trasse ist, die jedoch von der Mehrheit der Stadt Karben abgelehnt wird. |
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